DXF und HPGL exportieren
Beide Formate liegen unter Datei → Exportieren. DXF liefert Ihren Plan als Zeichnung für CAD-Programme, HPGL für einen Schneid- oder Zeichenplotter.
Beide exportieren nur Linienwerk: Text (Beschriftungen, Masslinien-Zahlen) und gefüllte Flächen gibt es in keiner der beiden Dateien, nur Umrisse. Für eine Zeichnung mit Beschriftung eignet sich der SVG-Export besser.
Ausgeblendete Ebenen zählen mit
Anders als der SVG-Export prüft der DXF- und der HPGL-Export nicht, welche Ebenen gerade sichtbar sind: Es geht immer der ganze Plan hinaus, auch ausgeblendete Ebenen. Ausblenden hilft hier also nicht, um etwas aus der Datei herauszuhalten; dafür müssen Sie es tatsächlich aus dem Plan löschen. Beide Exporte kennen zudem nur den ganzen Plan; einen Export nur der aktuellen Auswahl gibt es für DXF und HPGL nicht.
DXF
Datei → Exportieren → DXF… öffnet einen Dialog mit sechs Kontrollkästchen, bevor die Datei heruntergeladen wird:
- Kopf und Tabellen (voreingestellt an), schreibt die DXF-Kopfdaten (
HEADER), die Layer-Tabelle (TABLES) und den Dateiabschluss (EOF) mit. Ausgeschaltet liefert der Export nur die reinen Zeichenelemente ohne Kopf, Tabellen oder Abschluss, ein Fragment für Werkzeuge, die es in eine bestehende Zeichnung einfügen, statt eine eigenständige Datei zu erwarten. - TrueColor (an), schreibt die tatsächliche RGB-Farbe jedes Elements statt sich auf die klassische 16-Farben-Palette zu verlassen. Liest Ihr Zielprogramm kein TrueColor, bleibt nur Schwarzweiss übrig, dann ausschalten.
- Linienstärke (an), schreibt die Strichbreite jedes Elements in die Datei (in 1/100 mm, 0 bis 2,11 mm).
- Dreiecke (3DFACE) (an), exportiert Flächen als
3DFACE-Entitäten. Ausgeschaltet lässt der Export alle Flächen weg, nur Linien und Polylinien bleiben übrig. - LWPOLYLINE bevorzugen (2D) (an), schreibt eine durchgehend flache Polylinie als kompakte,
rein zweidimensionale
LWPOLYLINEstatt als klassischePOLYLINEmit einem eigenen Eintrag je Punkt. Betrifft nur Polylinien, die ohnehin flach sind; eine echte räumliche Polylinie bleibt immer einePOLYLINE, unabhängig von dieser Einstellung. - 2D erzwingen (z=0) (aus), setzt bei jedem Punkt die Höhe auf 0, auch bei räumlicher Geometrie. Für einen reinen Grundriss, oder wenn das Zielprogramm keine dritte Dimension kennt.
Für einen Schneidplotter oder ein reines 2D-Programm
Schalten Sie 2D erzwingen ein und lassen Sie LWPOLYLINE bevorzugen an. Das Ergebnis ist eine flache, kompakte Zeichnung ohne Höhenwerte. Mit 2D erzwingen aus wird aus einer räumlichen Anlage sonst eine DXF-Datei, die Höhen enthält, die ein 2D-Werkzeug nicht erwartet.
HPGL
Datei → Exportieren → HPGL… kennt keine Optionen; ein Klick auf Exportieren genügt.
HPGL ist die Sprache von Stift- und Schneidplottern. Ein Schneidplotter schneidet damit Ihren Gleisplan als Schablone aus Karton, Folie oder dünnem Holz.
Auch Kreise und Bögen werden zu Linien: HPGL kennt keine dritte Dimension, der Plan wird flach ausgegeben. Die Datei verwendet durchgehend einen einzigen Stift; die Farben Ihres Plans spielen für den Export keine Rolle. Sehr grosse Pläne skaliert der Export automatisch so weit herunter, dass sie in den Koordinatenbereich des Formats passen (rund 819 mm je Achse bei voller Auflösung) eine Einstellung für eine bestimmte Papier- oder Werkstückgrösse gibt es nicht. Prüfen Sie die tatsächliche Grösse deshalb an Ihrem Plotter, bevor Sie schneiden.