Raily 5 Handbuch
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Einstieg 4: Tunnel

Es gibt zwei Wege zu einem Tunnel. Der erste ist schnell, der zweite ist der, den Sie später verwenden werden.

Laden Sie Datei → Beispielpläne…, Ordner Tutorial, Plan tutorial4, dieselben drei Übungsgruppen wie im letzten Schritt.

Der direkte Weg: aus der Auswahl

Wählen Sie die drei oberen Geraden aus (zum Beispiel mit Doppelklick) und rufen Sie mit der rechten Maustaste Tunnel erstellen… auf. Der Dialog fragt nach Querschnitt und Abmessungen, und Raily zieht das Profil dem Gleis entlang.

Der Haken: Der Tunnel geht so immer genau von Elementgrenze zu Elementgrenze. Er beginnt und endet dort, wo ein Gleisstück anfängt und aufhört, nicht dort, wo Sie den Portalvorplatz haben wollen. Und wenn Sie später ein Gleis austauschen oder verschieben, weiss der Tunnel nichts davon.

Der empfohlene Weg: Tunnel-Annotationen

Ein Tunnel ist genauso ein Streckenabschnitt wie die Markierung aus Schritt 3, und wird genauso gesetzt.

Wählen Sie in der Mehrfachtaste der Annotationen Tunnel-Annotation hinzufügen.

Ab hier gelten dieselben Regeln, die Sie schon kennen:

Setzen Sie ein Paar auf die oberen Geraden, aktualisieren Sie, und schalten Sie mit 3D-Ansicht um: Der Tunnel steht, mit Portalen genau dort, wo Ihre Marker liegen.

Tunnel aus Annotationen, in der 3D-Ansicht. Aus denselben drei Übungen werden drei Tunnel, auch über der Weiche, wo aus einer Region ein Portal mit drei Ausgängen wird.

Der Vorteil gegenüber dem direkten Weg: Die Portale sitzen frei auf der Strecke statt an Elementgrenzen, und wenn sich die Gleislage ändert, holt ein erneutes Aktualisieren den Tunnel nach. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Weg über Annotation den Tunnel auch automatisch in ein Gelände "einbauen" kann.

Zum Vergleich

tutorial4b enthält die gesetzten Tunnel-Annotationen, tutorial4c die daraus gebauten Tunnel.

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Siehe auch