Modulauswahl
Raily kennt die Gleise vieler Hersteller, zu viele, um sie alle gleichzeitig in einer Leiste anzubieten. Die Modulauswahl entscheidet, mit welchen Gleissystemen Sie gerade arbeiten: Nur die Gleise der angekreuzten Module erscheinen in der Schnellauswahlleiste.
Der Dialog «Modulauswahl».
Aufruf über Ansicht → Modulauswahl… oder die Taste m. Die Auswahl ist keine einmalige Entscheidung: Sie können sie jederzeit ändern, auch mitten im Plan.
«Modul» heisst hier Gleissystem
Ein Modul ist in Raily ein Gleissystem: alle Elemente eines Systems eines Herstellers, zum Beispiel Märklin C-Gleis oder Roco Line mit Bettung. Mit den Modulen des Modulbaus (Fremo, Norm-Segmente) hat das Wort hier nichts zu tun.
Auswählen
Ein Klick auf eine Zeile aktiviert das Modul oder schaltet es ab. Mehrere dürfen gleichzeitig aktiv sein; das ist der Normalfall, sobald zwei Systeme im Plan vorkommen.
Die Liste beherrschen
Die Liste ist lang. Fünf Dinge helfen:
- Suchfeld : tippen filtert nach Namen. Mit ↓ springen Sie aus dem Suchfeld direkt in die Tabelle.
- Stern : markiert ein Modul als Favorit.
- Archivschachtel : die Schachtel rechts neben dem Suchfeld. Geschlossen verbirgt die Liste deutlich veralteten Module; geöffnet werden alle dargestellt. Für einen Plan mit älterem Gleismaterial öffnen Sie sie.
- Nur eigene Module : der Bleistift rechts neben der Archivschachtel beschränkt die Liste auf die Module in Ihrer Bibliothek. Er erscheint erst, wenn Sie eigene Module haben. Der Modul-Editor, der ein Modul aus derselben Liste öffnet, merkt sich die Einstellung separat.
- Spaltensortierung über Herkunft, Name, Hersteller, System und Massstab. Ohne eigene Sortierung stehen Favoriten zuoberst, dann die aktiven Module, dann alphabetisch.
Woher ein Modul kommt
Die erste Spalte Herkunft trägt ein Symbol; fahren Sie darüber, erklärt es sich:
| Symbol | Bedeutung |
|---|---|
| Wird mit Raily geliefert | |
| Aus Ihrer eigenen Modulbibliothek, oder Ihre Version, die eine mitgelieferte ersetzt. Das Symbol ist ein Knopf, siehe unten | |
| Gehört zum geöffneten Plan, oder wurde nur für diese Sitzung geladen; in Ihrer Bibliothek ist es nicht gespeichert |
Wo Ihre Bibliothek liegt
| Desktop-App | als Dateien auf Ihrem Rechner. Hilfe → Über… (macOS: Raily → Über…) zeigt unter «Wo Ihre Dateien liegen» den Ordner Eigene Module, sobald Sie das erste Modul gespeichert haben |
| Browser | angemeldet auf dem Server von raily.ch, sonst im Speicher des Browsers |
Zurück zur Raily-Version
Haben Sie ein mitgeliefertes Modul bearbeitet, steht Ihre Version an seiner Stelle, und das in der Herkunftsspalte ist dann ein Knopf: Ein Klick darauf fragt, ob wieder die Raily-eigene Version gelten soll, und entfernt Ihre aus der Bibliothek. Hat sich die mitgelieferte Fassung seit Ihrer Bearbeitung geändert, sagt das der Hinweis am Symbol.
Bei einem eigenen Modul, hinter dem keine mitgelieferte Fassung steht, entfernt der Klick es nach Rückfrage aus Ihrer Bibliothek. Der offene Plan behält es als sein eigenes, solange er damit gebaut ist, und nimmt es beim Speichern mit.
Gespeicherte Pläne behalten ihre Version
Ein Plan, den Sie mit Ihrer Version gespeichert haben, trägt sie weiterhin in sich. Raily fragt beim Öffnen, welche der beiden gelten soll, und merkt sich die Antwort für genau diese beiden Fassungen. Nur Ihre Bibliothek ist also aufgeräumt, die alten Pläne bleiben, wie sie waren.
Beim Anlegen eines Plans öffnen
Die Checkbox «Diesen Dialog anzeigen wenn ein neuer Plan erstellt wird» blendet die Modulauswahl bei jedem neuen Plan automatisch ein.
Zu den Katalogdaten
Unten steht der Hinweis «Katalogangaben nach bestem Wissen, ohne Gewähr.» Ein Klick darauf erklärt, woher die Masse stammen und wo sie an Grenzen stossen, ausführlich unter Technische Grenzen.
Siehe auch
- Einstieg 1: Bauen und ansehen
- Elementinfo: die Katalogdaten eines einzelnen Gleises
- Flexgleise: wenn kein Gleis aus dem Modul passt
- Inventar: welche Teile Ihr Plan braucht
- Technische Grenzen: Herkunft und Genauigkeit der Katalogangaben