Signale, Schranken und Blockabschnitte
Ein Blockabschnitt veröffentlicht unter seinem Namen, ob ein Zug in ihm steht. Ein Signal, eine Schranke oder eine Lampe liest diesen Namen und stellt sich danach.
Blockabschnitte
Ein Blockabschnitt ist eine Annotation wie eine Markierung oder ein Tunnel: Sie setzen Marker auf das Gleis, und Raily rechnet aus, wie weit der Abschnitt reicht, durch Weichen hindurch und über Elementgrenzen hinweg.
- Im Annotationsknopf der Werkzeugleiste Blockabschnitt-Annotation hinzufügen wählen.
- Zwei Marker auf die Strecke setzen, die den Abschnitt begrenzen sollen.
- Rechte Maustaste → Annotation aktualisieren.
Alle Marker heissen zunächst block, sodass ein Paar sofort einen Abschnitt begrenzt. Erst wenn Sie
einen zweiten Abschnitt brauchen, geben Sie dessen Markern unter Name der Region einen
eigenen Namen, etwa einfahrt oder block2. Ein Marker begrenzt nur Abschnitte seines eigenen
Namens, deshalb dürfen sich zwei Abschnitte überlappen oder ineinander liegen.
Ein Abschnitt ohne Namen ist nicht ansprechbar
Der Name ist das Einzige, worüber ein Signal den Abschnitt findet. Löschen Sie ihn, liest das Signal einen unbekannten Namen, und ein unbekannter Name ist falsch, der Abschnitt gilt also als frei, egal wie deutlich ein Zug darin steht.
Ein Blockabschnitt zeichnet nichts, sonst wäre eine Anlage voller Blöcke unlesbar. Wollen Sie ihn sehen, geben Sie ihm in seinen Parametern Farben.
Signale
Signal hinzufügen, in der Mehrfachtaste Bahnanlagen der linken Werkzeugleiste, setzt ein zweibegriffiges Signal, Halt oder Frei. Es bindet sich an das Gleis, neben das Sie es setzen, und die Seite, auf der Ihr Zeiger beim Absetzen liegt, entscheidet, welche Fahrtrichtung es regelt (die in welche der Pfeil auf dem Gleis zeigt). Regelt es am Ende die falsche Richtung, ziehen Sie es einmal über das Gleis auf die andere Seite.
Linksverkehr: den seitlichen Abstand negativ setzen
Seitlicher Abstand ist voreingestellt positiv, das Signal steht also rechts von der Richtung, die es regelt, Rechtsverkehr, wie auf dem Kontinent. Wo links gefahren wird, in Grossbritannien oder in Japan, tragen Sie einen negativen Wert ein; dann steht der Mast links, und die Zeigerseite beim Absetzen bedeutet entsprechend das Gegenteil.
Der entscheidende Wert heisst Frei wenn:
| Frei wenn | Bedeutung |
|---|---|
| (leer) | immer frei: ein Signal, das noch niemand eingestellt hat, hält niemanden auf |
!block |
frei, solange kein Zug im Abschnitt block steht, der Normalfall |
!block | !einfahrt |
frei, sobald einer der beiden Abschnitte frei ist |
false |
immer Halt |
Das Signal stellt sich selbst wenn die Animation läuft: Was Sie sehen, ist immer der aktuelle Stand.
Ein Signal wird von den Zügen nur automatisch gelesen, wenn es ans Gleis gebunden ist
Egal wo es steht zeigt das Signal ob der daran gebundene Block frei ist, aber automatisch fahrende Züge sehen es nur, wenn es mit dem Gleis verbunden ist.
Schranken
Schranke hinzufügen, aus derselben Mehrfachtaste, setzt einen Bahnübergang. Sie liest dieselbe Art von Bedingung, nur andersherum benannt, Offen wenn:
- (leer): immer offen.
!block: schliesst, sobald ein Zug in den Abschnitt einfährt, und öffnet wieder, wenn er ihn verlassen hat.
Schliesszeit (s) ist die Zeit, die der Baum zum Schwenken braucht. Setzen Sie den Block-Marker deshalb ein Stück vor den Übergang.
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist wieder eine Annotation, gesetzt wie ein Blockabschnitt: Geschwindigkeits-Annotation hinzufügen, zwei Marker, aktualisieren. Ihr Wert ist eine echte km/h-Zahl, die Zahl, die auf der Tafel stünde, nicht eine Zahl in Planeinheiten; Raily rechnet über den Massstab um, so wie es der Tachometer im Führerstand auch tut.
Begrenzungen dürfen sich überlappen und ineinander liegen, eine 40 durch den Bahnhof innerhalb einer 60 auf der Strecke ist der Normalfall. Wo mehrere gelten, gilt die niedrigste.
Sollgeschwindigkeit macht aus der Grenze eine Vorgabe: Ein automatisch fahrender Zug bremst dann nicht nur davor, sondern beschleunigt auch auf diesen Wert, sobald er darf. Für ein Beschleunigungsfeld nach dem Bahnhof.
Was ein Zug damit macht
Im Zugpanel steht bei jedem Zug Signale: mit zwei Zuständen:
| Einstellung | Verhalten |
|---|---|
| Automatik | Der Zug bremst selbstständig für Halt zeigende Signale und für Begrenzungen und fährt wieder an, wenn das Signal frei wird. Das ist es, was eine Anlage ohne Aufsicht laufen lässt. |
| Manuell | Sie fahren, Raily meldet nur: «Ein Zug hat ein Halt zeigendes Signal überfahren», «Ein Zug ist zu schnell für die erlaubte Geschwindigkeit». |
Ein Name von Hand: der Schalter
Schalter hinzufügen, in Bauteile,
setzt den Namen, der unter Schaltet Bedingung steht: rastend (ein Klick an, der nächste aus)
oder als Taster, der ihn nur für die Dauer des Drucks hält. Gedrückt wird er im Plan, solange die
Animation läuft. Eine Lampe mit Leuchtet wenn licht ist so ein Lichtschalter, eine Schranke
mit Offen wenn !tor ein Torschalter.
Die Sprache in einem Absatz
Überall, wo eine Bedingung steht, Frei wenn, Offen wenn, Leuchtet wenn, gilt dasselbe:
- Namen sind, was der Plan kennt: die Namen Ihrer Blockabschnitte, und
day,night,twilight,dawn,duskaus dem Sonnenstand. trueheisst immer,falseheisst nie.!nicht,&und,|oder, dazu Klammern:!block & !einfahrt.- Leer heisst wahr. Ein Signal ohne Bedingung ist frei, eine Schranke ohne Bedingung offen.
- Ein unbekannter Name ist falsch. Einen Blockabschnitt zu löschen macht darum kein Signal rot, sondern lässt es frei.
Siehe auch
- Einstieg 3: Annotationen: wie ein Marker gesetzt und aktualisiert wird
- Gleis-Annotationen im Detail: Regionen benennen, alle auf einmal aktualisieren
- Umgebung: woher
nightundduskkommen - Einstieg 7: Wir dekorieren: dieselbe Bedingung an einer Lampe
- Zugzusammenstellung und Züge platzieren