Raily 5 Handbuch
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Signale, Schranken und Blockabschnitte

Ein Blockabschnitt veröffentlicht unter seinem Namen, ob ein Zug in ihm steht. Ein Signal, eine Schranke oder eine Lampe liest diesen Namen und stellt sich danach.

Blockabschnitte

Ein Blockabschnitt ist eine Annotation wie eine Markierung oder ein Tunnel: Sie setzen Marker auf das Gleis, und Raily rechnet aus, wie weit der Abschnitt reicht, durch Weichen hindurch und über Elementgrenzen hinweg.

  1. Im Annotationsknopf der Werkzeugleiste Blockabschnitt-Annotation hinzufügen wählen.
  2. Zwei Marker auf die Strecke setzen, die den Abschnitt begrenzen sollen.
  3. Rechte Maustaste → Annotation aktualisieren.

Alle Marker heissen zunächst block, sodass ein Paar sofort einen Abschnitt begrenzt. Erst wenn Sie einen zweiten Abschnitt brauchen, geben Sie dessen Markern unter Name der Region einen eigenen Namen, etwa einfahrt oder block2. Ein Marker begrenzt nur Abschnitte seines eigenen Namens, deshalb dürfen sich zwei Abschnitte überlappen oder ineinander liegen.

Ein Abschnitt ohne Namen ist nicht ansprechbar

Der Name ist das Einzige, worüber ein Signal den Abschnitt findet. Löschen Sie ihn, liest das Signal einen unbekannten Namen, und ein unbekannter Name ist falsch, der Abschnitt gilt also als frei, egal wie deutlich ein Zug darin steht.

Ein Blockabschnitt zeichnet nichts, sonst wäre eine Anlage voller Blöcke unlesbar. Wollen Sie ihn sehen, geben Sie ihm in seinen Parametern Farben.

Signale

Signal hinzufügen, in der Mehrfachtaste Bahnanlagen der linken Werkzeugleiste, setzt ein zweibegriffiges Signal, Halt oder Frei. Es bindet sich an das Gleis, neben das Sie es setzen, und die Seite, auf der Ihr Zeiger beim Absetzen liegt, entscheidet, welche Fahrtrichtung es regelt (die in welche der Pfeil auf dem Gleis zeigt). Regelt es am Ende die falsche Richtung, ziehen Sie es einmal über das Gleis auf die andere Seite.

Linksverkehr: den seitlichen Abstand negativ setzen

Seitlicher Abstand ist voreingestellt positiv, das Signal steht also rechts von der Richtung, die es regelt, Rechtsverkehr, wie auf dem Kontinent. Wo links gefahren wird, in Grossbritannien oder in Japan, tragen Sie einen negativen Wert ein; dann steht der Mast links, und die Zeigerseite beim Absetzen bedeutet entsprechend das Gegenteil.

Der entscheidende Wert heisst Frei wenn:

Frei wenn Bedeutung
(leer) immer frei: ein Signal, das noch niemand eingestellt hat, hält niemanden auf
!block frei, solange kein Zug im Abschnitt block steht, der Normalfall
!block | !einfahrt frei, sobald einer der beiden Abschnitte frei ist
false immer Halt

Das Signal stellt sich selbst wenn die Animation läuft: Was Sie sehen, ist immer der aktuelle Stand.

Ein Signal wird von den Zügen nur automatisch gelesen, wenn es ans Gleis gebunden ist

Egal wo es steht zeigt das Signal ob der daran gebundene Block frei ist, aber automatisch fahrende Züge sehen es nur, wenn es mit dem Gleis verbunden ist.

Schranken

Schranke hinzufügen, aus derselben Mehrfachtaste, setzt einen Bahnübergang. Sie liest dieselbe Art von Bedingung, nur andersherum benannt, Offen wenn:

Schliesszeit (s) ist die Zeit, die der Baum zum Schwenken braucht. Setzen Sie den Block-Marker deshalb ein Stück vor den Übergang.

Geschwindigkeitsbegrenzungen

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist wieder eine Annotation, gesetzt wie ein Blockabschnitt: Geschwindigkeits-Annotation hinzufügen, zwei Marker, aktualisieren. Ihr Wert ist eine echte km/h-Zahl, die Zahl, die auf der Tafel stünde, nicht eine Zahl in Planeinheiten; Raily rechnet über den Massstab um, so wie es der Tachometer im Führerstand auch tut.

Begrenzungen dürfen sich überlappen und ineinander liegen, eine 40 durch den Bahnhof innerhalb einer 60 auf der Strecke ist der Normalfall. Wo mehrere gelten, gilt die niedrigste.

Sollgeschwindigkeit macht aus der Grenze eine Vorgabe: Ein automatisch fahrender Zug bremst dann nicht nur davor, sondern beschleunigt auch auf diesen Wert, sobald er darf. Für ein Beschleunigungsfeld nach dem Bahnhof.

Was ein Zug damit macht

Im Zugpanel steht bei jedem Zug Signale: mit zwei Zuständen:

Einstellung Verhalten
Automatik Der Zug bremst selbstständig für Halt zeigende Signale und für Begrenzungen und fährt wieder an, wenn das Signal frei wird. Das ist es, was eine Anlage ohne Aufsicht laufen lässt.
Manuell Sie fahren, Raily meldet nur: «Ein Zug hat ein Halt zeigendes Signal überfahren», «Ein Zug ist zu schnell für die erlaubte Geschwindigkeit».

Ein Name von Hand: der Schalter

Schalter hinzufügen, in Bauteile, setzt den Namen, der unter Schaltet Bedingung steht: rastend (ein Klick an, der nächste aus) oder als Taster, der ihn nur für die Dauer des Drucks hält. Gedrückt wird er im Plan, solange die Animation läuft. Eine Lampe mit Leuchtet wenn licht ist so ein Lichtschalter, eine Schranke mit Offen wenn !tor ein Torschalter.

Die Sprache in einem Absatz

Überall, wo eine Bedingung steht, Frei wenn, Offen wenn, Leuchtet wenn, gilt dasselbe:

Siehe auch