Damm und Rampe
Die Rampe verteilt Höhen entlang einer Gleiskette, der Damm baut den Unterbau darunter. Zuerst die Höhen, dann der Damm: Er liest die Höhen der Gleise aus.
Rampe
Wählen Sie eine zusammenhängende Gleiskette aus und rufen Sie Rampe bearbeiten… auf. Was am Gleis hängt, Masten etwa, darf mit ausgewählt sein.
Ganz oben steht die wichtigste Wahl:
- Gleis biegen (Vorgabe) behält den Grundriss. Das Gleis wird dafür länger als der Grundriss, wie bei einer echten Rampe.
- Elemente eben lassen neigt jedes Gleisstück als Ganzes, wie in Raily 3 und 4. Seine Grundfläche wird kürzer, es lässt sich nicht überhöhen, und im Bogen hält es die Steigung nicht. Warum, steht unter Technische Grenzen.
Die Anzeige nennt Gleis und Grundfläche samt Unterschied. Bei einer steilen Wendel sind das leicht 20 % mehr Gleis.
| Feld | |
|---|---|
| Starthöhe, Endhöhe | die Höhen an den Enden der Kette. Auch als Griffe im Plan |
| Ausrundungslänge | der senkrechte Übergangsbogen an jedem Ende, damit die Rampe ohne Knick ins ebene Gleis läuft |
| Max. Steigung | nur eine Warnung |
Angezeigt wird die mittlere Steigung des mittleren Stücks. Sie ist grösser als Höhe durch Länge, weil die ausgerundeten Enden flacher sind, und sie entscheidet, was eine Lok noch hochzieht. Modellbahnen verkraften 2 bis 4 %; bei 3 % brauchen 100 mm Höhe rund 3300 mm Gleis.
Einebnen nimmt alle Höhen und Überhöhungen von der Auswahl.
Überhöhung
Mit einer Zielgeschwindigkeit verwindet sich das Gleis im Bogen. Ohne (0) bleibt es eben.
Für das Modell oder für das Vorbild
Die Geschwindigkeit geben Sie als Vorbildgeschwindigkeit ein. Für das Modell ergibt die Überhöhung, bei der eine Münze auf dem Wagenboden liegen bleibt, meist ein Bruchteil eines Grads. Für das Vorbild rechnet mit dem Bogen, den das Modell darstellt, und schlägt fast immer an der maximalen Überhöhung an: eine Frage der Optik.
Max. Überhöhung und Überhöhungsrampe 1:N begrenzen sie. Die Überhöhung baut sich schon auf der Geraden vor dem Bogen auf. Reicht die Gerade nicht, wird sie kleiner, und die Anzeige sagt es.
Wendel statt Rampe
Wo der Platz nicht reicht, hilft die Wendel. Sie wird nicht ausgerundet; für den Übergang in die ebene Strecke setzen Sie eine kurze Rampe. Sollen ihre Windungen überhöht sein, öffnen Sie nach dem Anlegen den Rampen-Editor darauf.
Damm
Den Damm baut die Einschnitt-und-Damm-Annotation: Marker setzen, aktualisieren. Nach jeder Änderung der Gleise genügt ein erneutes Aktualisieren. Siehe Einstieg 5.
Wo der Damm unten aufhört, stellen Sie an der Annotation ein:
- Höhe Damm: überall gleich hoch, die Unterseite folgt der Steigung des Gleises. Das Richtige im Gelände, wo der Damm eine Senke füllt und der Rest im Boden verschwindet.
- Damm bis auf Ebene mit der Höhe der Ebene: Der Damm steht auf einer waagrechten Ebene, etwa der Grundplatte. Unter einer Rampe wächst er mit dem Gleis, und wo das Gleis auf der Ebene aufliegt, entsteht keiner.
Gemessen wird ab dem Planum, nicht ab der Schienenoberkante: Raily zieht die Aufbauhöhe des Gleises selbst ab. Ein Gleis, das auf der Grundplatte liegt, bekommt deshalb keinen Damm, obwohl seine Schienen ein paar Millimeter darüber stehen.
Mit Tiefe 0 entfällt der Einschnitt, und es bleibt ein reiner Damm.
Einschnitt und Damm erstellen im Kontextmenü baut denselben Körper aus den ausgewählten Gleisen, ohne Marker. Eingestellt wird er genauso, im Eigenschaftenbereich.
Er ist ein Körper, keine Regel
Ein so erzeugter Körper weiss nichts vom Gleis. Verschieben Sie die Gleise, bleibt er, wo er war.